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Thomas Haubold Institut für Baubiologie und holistische Forschung
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Radon

 

Radon ist ein radioaktives Edelgas, welches als Zerfallsprodukt der natürlich vorkommenden

radioaktiven Elemente praktisch überall auf der Erde auftritt.

Das Radonisotop Rn-222 hat eine Halbwertszeit von ca. 4 Tagen und kann sich aufgrund seiner gasförmigen Eigenschaften (Edelgas) in Räumen und Hohlräumen anreichern.

 

Die Strahlenexposition durch das radioaktive Edelgas Radon (Rn-222) verursacht im Durchschnitt die grösste

natürlichen Strahlenbelastung der Bevölkerung dar. Daher hat der Gesetzgeber im Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) und der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) dem Schutz vor Rn-222 eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt. 

Ausführliche Informationen zum Thema Radon stellt das BfS zur Verfügung.

 

 

Radon Expositionsmessungen

 

Untersuchung von Schulräumen / Arbeits-Orten nach §169 StrlSchG auf Belastung durch Radon.

 

 

Zur Ermittlung einer möglichen Radonbelastung stehen 2 Möglichkeiten zur Verfügung:

 

Möglichkeit 1:

 

Passives Radonexposimeter: Die von uns verwendeten und vom Bundesamt für Strahlenschutz zugelassenen Exposimetern werden an einer repräsentativen Stelle im Gebäude ( in der Regel Arbeits und Aufenthaltsräume im Keller und Erdgeschoss )

in ca. 1-2 m Raumhöhe aufgestellt bzw. befestigt. Nach einem Jahr, bzw. frühestens nach 3 Monaten werden diese von uns vorschriftsmässig verpackt an ein vom Bundesamt für Strahlenschutz zugelassenes Institut eingesandt und ausgewertet.

 

Vorteil:

Mit den von uns verwendeten und vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zugelassenen Exposimetern können auf eine Jahresmessung bezogen zwischen 10 Bq/m3 und 2500 Bq/m3 sicher nachgewiesen werden und somit eine Bewertung in Bezug auf den gesetzlichen Referenzwert von 300 Bq/m3 vorgenommen werden.

Kleine Bauform ( eingesetzt in einem lichtgrauen Vandalismusschutzgehäuse

nur insgesamt 65 × 60 × 35 mm groß).

 

Nachteil:

Messergebnis steht frühestens nach 13-15 Wochen zur Verfügung.

 

 

 

Möglichkeit 2:

 

Als Ergänzung bzw. als Vorabmessung zu den akkreditierten Verfahren mit

Radon-Exposimetern bieten wir auch zur Vorabeinschätzung Aktives Radon-Messgerät

für eine Schnellmessungen an.

( Ergebnis bereits nach 7 Tagen mit einer Genauigkeit von besser als 10 % bei 200 Bq/m3 )

 

Vorteil:

Dieses Aktive Radon-Messgerät ermittelt die Radonkonzentration mittels Alpha-Spektroskopie und zeigt die mittlere Radonkonzentration über eine dazugehörige App an.

Da die Messdaten auch auslesbar sind, ist eine Betrachtung der Messwerte im Verhältnis zur Raumnutzung möglich. (z.B. welche Werte ergeben sich bei Nichtbenutzung der Räume am Wochenende)

Der Messbereich liegt zwischen 0 und  20.000 Bq/m3

Die Genauigkeit liegt bei:
Auswertung nach 7 Tagen: besser als 10 %   bei 200 Bq/m3
Auswertung nach 2 Monaten: besser als  5%  bei 200 Bq/m3

 

Nachteil:

Messgerät lässt sich kaum Vandalismussicher anbringen und ist daher für Klassenzimmer eher ungeeignet. 

Messergebnis ist nicht für Erhebungsmessungen* zugelassen.

 

 

 

 

Aktives Radon-Messgerät, z.B. für eine Vorabeinschätzung in Kellerraum: 

Die Leihgebühr beträgt für den ersten Monat 48 EUR, für jeden weiteren Monat 26 EUR.

Bereits nach ca. 7 Tage Messzeit erhält man ein erstes brauchbares Ergebnis mit einer Genauigkeit von besser als 10%    

Nach 2 Monaten:  besser als 5%  (bei 200 Bq/m3)

 

 

*Für Erhebungsmessungen ( z.B. in Radon-Vorsorgegebieten**) ist ein Zeitraum von einem Jahr notwendig, da die Radonaktivitätskonzentration stark Wetter- und Jahreszeitabhängig schwankt. So sind während der Heizperiode (Oktober bis April) aufgrund geringerer Lüftung die Radioaktivitätskonzentrationen in der Regel deutlich erhöht.

 

**Radon-Vorsorgegebiete sind Gebiete, in denen in Gebäuden der Referenzwert

von 300 Becquerel m3 in der Raumluft überdurchschnittlich häufig überschritten wird.

 

 

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